Tomaten

Die Pomodoro-Technik

Veröffentlicht am Veröffentlicht in Qualifikation & Arbeitstechniken

Die Pomodoro-Technik

Der Trick, um mehr Pausen zu machen und fokussiert zu arbeiten

„Ich kann mich gar nicht mehr konzentrieren, lass uns eine Pause machen.“ Jannik schaute auf die Uhr und erschrak. Die Zeit war wie um Flug vergangen, die beiden Jungs saßen bereits seit zwei Stunden am Stück vor dem Computer, um Material für das Referat zusammenzustellen. „Nein, ich muss eh gleich nachhause. Besser wir machen das noch fertig.“ meinte Dennis. Vor lauter Erschöpfung dauerten die letzen 2% der Recherche überdurchschnittlich lange ….

 

Mehr Produktivität durch regelmäßige Pausen

Die Pomodoro-Technik hilft dir, produktiv zu arbeiten. Sie sorgt dafür, dass du regelmäßig Pausen einlegst. Du kennst das vielleicht von dir selbst: du bist so richtig im Flow. Du arbeitest, und arbeitest und arbeitest. Danach bist du ausgelaugt und übermüdet. Nach intensiver Arbeit, kannst du dich irgendwann nicht mehr konzentrieren. Wenn du regelmäßige Pausen einlegst, wird deine Arbeit produktiver und erschöpft dich nicht so stark.

Mit der Pomodoro-Technik verbesserst zu dein Selbst- und dein Zeit-Management. Dann geht dir die Arbeit einfacher von der Hand. Weiterhin lernst du besser einzuschätzen, wieviel Zeit du für deine Aufgaben benötigst.

 

Funktionsweise der Pomodoro-Technik

Bewusste Einplanung der Pausen

Bei der Pomodoro-Technik teilt man die Aufgabe in mehrere kleine Pakete auf, die ungefähr 20-25 Minuten dauern. Die Pakete werden nacheinander abgearbeitet, ohne sich ablenken zu lassen. Dazwischen macht man eine Pause.

Am besten du stellst dir jeweils den Wecker für 25 Minuten arbeitest konzentriert an deiner Aufgabe. Wenn der Wecker klingelt, dann machst du einfach 5 Minuten Pause. Finde selbst heraus, welches Verhältnis von Pause zu Arbeit für dich gut ist. Dir Pomodoro-Technik ist im Prinzip ist auch mit anderen Zeitdauern anwendbar.

Keine Ablenkungen in der Arbeitsphase

In der Arbeitsphase sollte man konzentriert arbeiten und sich nicht ablenken lassen. Einfach den Wecker stellen und arbeiten, bis er klingelt.

Daher kommt sogar der Name der Pomodoro-Technik. Der italienische Unternehmer Francesco Cirillo hat für seine Technik eine Küchenuhr in Tomatenform verwendet.

Abwechslung in der Pause

In der Pause schaust einfach mal in die Ferne, holst dir vielleicht eine Tasse Tee oder Kaffee oder gehst mal kurz spazieren. Man kann sich auch mal für 5 Minuten hinlegen oder kurz meditieren.

Falls du zuhause arbeitest, kannst du die kurzen Pausen kannst auch nutzen, um vielleicht kleine Erledigungen Haushalt zu machen. Zum Beispiel mal die Spülmaschine ausräumen, die Waschmaschine anwerfen oder den nächsten Einkaufszettel zusammenstellen. Wichtig ist hier, dass du kurz etwas anderes machst, wenn du also am Computer arbeitest, dann etwas anderes als Computerarbeit in der Pause machen.

Wenn du im Haushalt arbeitest, dann kannst du gerne mal 5 Minuten chatten oder dich auf deinen Social Media Plattformen inspirieren lassen (wenn es bei den 5 Minuten bleibt :-)). Die Tätigkeit in der Pause muss anders sein, als die in der Arbeitsphase.

Einteilen der Aufgaben in Pomodoros

Jede Aufgabe kann in Pomodoros (Aufgabenpakete) heruntergebrochen werden. Schau dir hierzu das Video auf der offiziellen Seite Cirillo Company an. Nach ca. 4 – 6 Pomodoros sollte man eine größere Pause einlegen. Im Grunde machst du eine kleine Projektplanung für die Aufgabe, indem du die Pausen einplanst und auch einhälst.

Mit der Zeit wird sich dein Körper daran gewöhnt dass du diese 5 Minuten einfach kurz abschaltest. Danach kannst du wieder genau an der gleichen Stelle weiter arbeiten. Die gefürchteten Rüstzeiten werden kleiner, je häufiger du die Pomodoro-Technik anwendest. Trotz Pause bleibst du im Flow.

Die Pomodoro-Technik hilft dir auch, deine Aufwände besser zu schätzen. Nach jeder Pomodoro kannst du kurz checken, ob du dich verschätzt hast. Mit der Zeit wirst du immer besser. und wenn mal die Pause nicht genau passt dann machst du halt einfach etwas früher oder etwas später Pause.

Man muss die Zeiten nicht sklavisch einhalten.

Weniger Störungen zulassen

Wenn eine unvorhergesehene Unterbrechung kommt, kannst du kurz den Timer unterbrechen. Prüfe, wie wichtig die Störung ist, und entscheide dann, ob du sie direkt bearbeitest oder mit deiner Pomodoro weitermachst. Die Pomodoro-Technik hat viele Vorteile und hilft dir dich zu fokussieren.

 

Zusammenfassung

Mit der Pomodoro-Technik beugst du Überarbeitung vor, indem du bewusst Pausen machst. Mit der Zeit geht dir diese Technik in Gewohnheit über, so dass du den Timer nicht mehr benötigst.

Probier die Pomodoro-Technik aus und schreib mir gerne wie sie für dich funktioniert.

Bleib zufrieden und genieß dein Leben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.